FoBiG - Forschungs- und Beratungsinstitut Gefahrstoffe GmbH

Erweiterung der TRGS 901
Kürzlich wurde eine Methode zur Ableitung von Arbeitsplatzgrenzwerte (AGWs) für Substanzen mit limitierter Datenbasis und Wirkung auf die männliche Fertilität im Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales) verabschiedet. Die Daten wurden auf der EUROTOX 2009 vorgestellt (Schuhmacher-Wolz et al., 2009). Die Methode wird demnächst in der TRGS 901 veröffentlicht (www.baua.de).

Wir sind umgezogen...
...und Sie finden uns nun in größeren Büroräumen mit einer herrlichen Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Berge. Bitte notieren Sie die neue Anschrift:

FoBiG
Forschungs- und Beratungsinstitut Gefahrstoffe GmbH
Klarastraße 63
79106 Freiburg
Germany

Die Telefonnummern und e-mail-Adressen sind gleich geblieben. Details hierzu finden Sie auf der Seite Kontakt.


"REACH Baseline Study" veröffentlicht
FoBiG war zusammen mit anderen Instituten aus Deutschland, Frankreich und Dänemark an der "REACH Baseline Study" beteiligt, die von EUROSTAT, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, beautragt wurde. Die Arbeit begann 2006 und wurde durch ein Projektmanagement-Team (bestehend aus Vertretern von EUROSTAT, Joint Research Centre, ECHA sowie der Generaldirektionen Umwelt und Unternehmen & Industrie) begleitet. Die Arbeit wurde zudem regelmäßig in einem hochrangigen Lenkungsgremium diskutiert. Die Studie hatte die Entwicklung eines Indikatorensystems zu Gegenstand, das es ermöglichen soll, den Fortschritt unter REACH zu messen (Registrierungsprozess, Eigenschaften chemischer Substanzen, damit verbundene Risiken und deren Veränderung im zeitlichen Verlauf etc.).

Der Abschlussbericht der "REACH Baseline Study" wurde im Juni 2009 von EUROSTAT veröffentlicht. Eine kurze Zusammenfassung innerhalb der EUROSTAT-Serie "Statistics in Focus" steht ebenfalls zur Verfügung.


REACH Praxisführer veröffentlicht
Die REACH "Guidance on Information Requirements and Chemical Safety Assessment" der European Chemicals Agency (ECHA) ist viele hundert Seiten dick. Viele Unternehmen sind überfordert, den komplexen Leitfaden zu verstehen und in der Registrierung von Stoffen anzuwenden. FoBiG hat in Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut Freiburg und im Auftrag des VCI zu den Aspekten "Beschreibung von Verwendungen, Expositionszenarien und -abschätzungen, erweiterte Sicherheitsdatenblätter und Kommunikation in der Lieferkette" einen einfach veständlichen und mit Beispielen unterfütterten Praxisführer erarbeitet, der kleinere Unternehmen durch diesen Teil des REACH-Dschungels führen soll.

Der Praxisführer ist ab sofort für alle Interessierten auf der Seite des VCI verfügbar.


ToxRTool zur Bewertung der Reliability von toxikologischen Daten jetzt verfügbar
FoBiG hat zusammen mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und einer Gruppe europäischer Experten ein Tool zur Bewertung der (inhärenten) Qualität ("reliability") toxikologischer Daten entwickelt - im Auftrag des European Centre for the Validation of Alternative Methods (ECVAM). ToxRTool ist Microsoft Excel(R)-basiert und besteht aus je einem Teil für in vitro- und in vitro-Daten. Die Bewertung der Datenqualität von toxikologischen Daten ist in vielen regulatorischen Bereichen wichtig, wie z.B. REACH oder Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen. Gerade beim Austausch von Daten unter REACH in SIEFs ermöglicht ToxRTool einen homogenen und objektiven Ansatz für die Bewertung der Reliability.

ToxRTool ist jetzt frei verfügbar und steht auf der ECVAM website zum download zur Verfügung

ToxRTool und die Ergebnisse dieses Projektes wurden von Klaus Schneider auf der EUROTOX 2008-Konferenz in Rhodos vorgestellt (Schneider, 2008). Eine Veröffentlichung zu ToxRTool ist in Toxicology Letters erschienen.

Fragen zu ToxRTool? Kontaktieren Sie Klaus Schneider


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