FoBiG - Forschungs- und Beratungsinstitut Gefahrstoffe GmbH

Neubewertung der Toxizität der Trichothecenmykotoxine T-2 und HT-2 Toxin
Die Mykotoxine T-2 und HT-2 Toxin gehören zu den toxischsten Toxinen aus der Familie der Trichothecenmykotoxine. Sie werden vor allem durch Pilze der Gattung Fusarium gebildet, die zu den am häufigsten in der nördlichen gemäßigten Zone vorkommenden Toxin-produzierenden Pilzen gehören. T-2 und HT-2 Toxin hemmen die Proteinsynthese und verursachen unter anderem immuntoxische, hämatotoxische und neurotoxische Effekte. Die letzten Risikobewertungen für T-2 und HT-2 Toxin auf europäischer Ebene wurden vor ca. 10 Jahren durchgeführt. FoBiG erstellte im Auftrag der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) einen aktuellen Bericht zur Toxizität von T-2 und HT-2 Toxin, der nun auf der EFSA-Homepage verfügbar ist.


Erweiterung der Bekanntmachung zu Gefahrstoffen 901 (ehemals TRGS 901)
Kürzlich wurde eine Methode zur Ableitung von Arbeitsplatzgrenzwerte (AGWs) für Substanzen mit limitierter Datenbasis und Wirkung auf die männliche Fertilität im Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales) verabschiedet. Die Daten wurden auf der EUROTOX 2009 vorgestellt (Schuhmacher-Wolz et al., 2009). Die Methode wurde nun in der "Bekanntmachung zu Gefahrstoffen 901 - Kriterien zur Ableitung von Arbeitsplatzgrenzwerten" (BekGS 901) veröffentlicht (www.baua.de).


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