Aktuelles

Aus Altreifen hergestellte Gummipartikel werden als Füllmaterial für Kunstrasenplätze verwendet. Kürzlich bewertete die Europäische Chemikalienagentur ECHA mögliche Risiken für die Gesundheit durch Kunstrasenplätze, die mit Gummipartikeln gefüllt wurden. Die Behörde kam zum Schluss, dass die Kunstrasenplätze sicher benutzt werden können, wies aber auch auf noch einige existierende Datenlücken hin. Auf Initiative der europäischen Reifenhersteller (European Tyre and Rubber Manufacturer‘s Association, ETRMA) und der „Crumb Rubber Industry Platform“ (CRIP) startete FoBiG, zusammen mit den Partnern Eurofins und Labosport, ein Projekt zur „Bewertung von Exposition und potentiellen Risiken für die menschliche Gesundheit durch Verwendung von Gummipartikeln aus Altreifen auf Kunstrasenplätzen“. Mit diesem Forschungsprojekt wird eine Anstrengung unternommen, verbleibende Datenlücken zu füllen und eine umfassende Risikobewertung von chemischen Stoffen aus Kunstrasenfüllungen vorzunehmen.

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich an Klaus Schneider.

FoBiG zusammen mit den Partnern Hydrotox und ECT hat in einem Projekt für das Umweltbundesamt Methoden zur Bewertung der Persistenz im Zuge der PBT/vPvB-Bewertung einer Prüfung unterzogen. In einem internationalen Workshop auf Einladung des Umweltbundesamtes wurden die Ergebnisse diskutiert. Der Forschungsbericht „Assessment of environmental persistence: regulatory requirements and practical possibilities – available test systems, identification of technical constraints and indication of possible solutions” wurde jetzt online verfügbar gemacht.

Bei Fragen wenden Sie sich an unseren Mitarbeiter Markus Schwarz.

Die von der Europäischen Kommission (Generaldirektion EUROSTAT) initiierte „REACH Baseline Study“ untersucht die Auswirkungen von REACH auf die durch Chemikalien verursachten Risiken sowie auf die zugrunde liegende Qualität der Daten. Die Studie zeichnet sich durch wiederholte Erhebungen im Abstand von jeweils 5 Jahren aus. FoBiG war von Anbeginn an der Methodenentwicklung und Durchführung der ersten Studie sowie an der ersten Aktualisierung nach 5 Jahren beteiligt. Wie in der Vergangenheit auch hat ein Team von FoBiG, INERIS und DHI unter Federführung des Öko-Instituts Freiburg die Aktualisierung nach 10 Jahren bearbeitet. Die Arbeiten wurden von der Europäischen Kommission (Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU) finanziert und nun  auf der Website der Kommission veröffentlicht.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Mitarbeiter Jan Oltmanns.

Unsere Kollegin Eva Kaiser hält im Sommersemester 2017 eine Vorlesung zum Thema Regulatorische Toxikologie. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vorlesungsreihe Toxikologie für Chemiker und Naturwissenschaftler ausgerichtet vom Lehrstuhl für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg statt. Frau Kaiser wird darin neben dem grundsätzlichen Vorgehen in der Regulation von Chemikalien nach heutigem Standard auch aktuelle Beispiele aus dem Alltag eines Toxikologen präsentieren.

Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich direkt an Eva Kaiser.

26.06.2017

FoBiG feiert!

Die Anfänge von FoBiG liegen nun mehr als 30 Jahre zurück und vor genau 25 Jahren wurde FoBiG als GmbH gegründet, im Jahr 1992. Gründe genug zu feiern! FoBiG veranstaltete deswegen am 16. Juni 2017 einen „25th Anniversary Workshop - Perspectives in Regulatory Toxicology” in Oberbergen im Kaiserstuhl, nahe Freiburg. Beim Workshop mit vielen Gästen gaben wir Einblick in unsere methodischen Ansätze im Bereich der toxikologischen Risikobewertung und diskutierten aktuelle Entwicklungen. Die Präsentationen stehen hier zum Download zur Verfügung. Und hier gibt es einige Impressionen von der Veranstaltung. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die mit uns gefeiert haben!