Aktuelles

Nachdem FoBiG zusammen mit Fraunhofer ITEM im vergangenen Jahr eine Studie für die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) abgeschlossen hat (hier publiziert), die ein Verfahren zur Identifikation neu aufkommender chemischer Risiken in der Nahrungskette gestestet hat, wird das Verfahren in einer neuen Studie für die EFSA auf alle unter REACH registrierten Stoffe ausgeweitet werden. Das Projekt wird von FoBiG in Zusammenarbeit mit Fraunhofer ITEM durchgeführt, startet im Januar 2017 und hat eine Laufzeit von 2 Jahren.

Ihr Kontakt für weitere Informationen bei FoBiG ist Jan Oltmanns

 

 

FoBiG hat zusammen mit Fraunhofer ITEM im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die Effizienz von Handschuhen, Schutzanzügen und anderer persönlicher Schutzausrüsung gegen dermale Belastungen untersucht. Im Zuge einer umfangreichen Literaturrecherche wurden geeignete Dosimetrie- und Biomonitoring-Studien selektiert und aus diesen Datensätze mit Minimalangaben für eine quantitative Auswertung der Schutzwirkung identifiziert. Eine für die statistische Analyse der Effizienzen ausreichende Anzahl von Datensätzen konnte hierbei nur für Schutzhandschuhe und Schutzanzüge identifiziert werden. Zahlreiche weitere Analysen, beispielsweise zum Einfluss der Messmethode, des Studiendesigns, der Länge oder des Gebrauchszustand der Schutzhandschuhe erlaubten in der Regel keine abschließende Aussage, da wesentliche Informationen in den Studien fehlten. Aufgrund dieser Probleme ließen sich gängige Standardfaktoren für die Wirksamkeit dermaler Schutzausrüstung mit den erhobenen Daten weder verlässlich belegen noch widerlegen. Der englischsprachige Abschlussbericht wurde nunmehr von der BauA publiziert.

Ihr Kontakt für weitere Informationen bei FoBiG ist Jan Oltmanns

Vielen Dank an alle Freunde/innen, Geschäftspartner/innen und Kunden/innen für die angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit in der vergangenen Zeit. Wir wünschen allen eine wohlverdiente Pause, erholsame Weihnachtstage und einen guten Start ins Neue Jahr 2017!

FoBiG wird älter …

30 Jahre sind nun vergangen seit den Anfängen von FoBiG im Jahr 1986. Und nächstes Jahr feiern wir das 25-jährige Jubiläum der Gründung der GmbH. Deswegen verweist unsere Weihnachtskarte dieses Jahr auf die Geschichte unserer Firma (siehe die Erläuterungen unten). Die Erfahrungen, die wir in all diesen Jahren angesammelt haben, sind ein Schatz – unglaublich wertvoll in der fordernden und sich ständig wandelnden Welt der regulatorischen Toxikologie.

… und immer jünger: Herzlich willkommen im Team, Henrike (H. Berkefeld, Biologin) und Anne (A. Bierwisch, Toxikologin)!

Unser Titelbild: 25 Symbole für 25 Jahre GmbH bilden einen Weihnachtsbaum: In dieser Zeit war die Firma an verschiedenen Orten in Freiburg zu Hause, von den frühen Jahren in der Gerberau (3 Jahre – 3 Nüsse) zu den 14 Jahren, die wir am Werderring verbracht haben (Orangen) bis zu unserem (nicht mehr so neuen) Zuhause in der Klarastraße (Sterne). Neurotransmitter verschiedenster Art und Konzentration durchfluteten unseren Blutkreislauf immer wieder in dieser Zeit.

Wir freuen uns sehr mitteilen zu können, dass unser Kollege Markus Schwarz die Abschlussprüfung zum Fachökotoxikologen (GDCh/SETAC GLB) erfolgreich bestanden hat! Herzlichen Glückwunsch, Markus!

Am 22. November 2016 fand in Brüssel auf Einladung der Europäischen Kommission ein Workshop mit dem Titel “ Akzeptables Risiko für Arbeitnehmer und Verbraucher, die krebserregenden Stoffen ausgesetzt sind“ statt. Das Ziel des Workshops war es zu diskutieren, wie für Kanzerogene ohne Schwellenwerte risikobasierte Grenzwerte für Arbeiter und die Bevölkerung abgeleitet werden können. Fritz Kalberlah als Vorsitzender der Arbeitsgruppe zu Expositions-Risikobeziehungen des Ausschusses für Gefahrstoffe, AGS, moderierte ein Diskussionsforum zu „Acceptable level of risk at the workplace”.

Mehr Informationen zum Workshop erhalten Sie hier oder direkt bei Fritz Kalberalh.