Aktuelles

Mit der Verordnung (EU) 2020/171 vom 6. Februar 2020 hat die Europäischen Kommission, Empfehlungen der ECHA folgend, 11 neue Stoffe in REACH Anhang XIV aufgenommen, darunter einige Borate und von Benzotrioazol abgeleitete UV-Stabilisatoren. Damit wird die Verwendung dieser Stoffe unzulässig, wenn nicht rechtzeitig Zulassungsanträge für bestimmte Verwendungen gestellt werden. Die Fristen hierfür sind teilweise sehr kurz gesetzt (Ende 2021).


Name                                                                                                       EC #                                 CAS #
1,2-Benzenedicarboxylic acid, dihexyl ester, branched and linear      271-093-5                         68515-50-4

Dihexyl phthalate                                                                                 201-559-5                         84-75-3

1,2-benzenedicarboxylic acid, di-C6-10-alkyl esters                            -                                        -
or mixed decyl and hexyl and octyl diesters
with ≥ 0.3% of dihexyl phthalate (EC No. 201-559-5)    

Trixylyl phosphate                                                                               246-677-8                          25155-23-1

Sodium perborate, perboric acid, sodium salt                                      -                                         -
Perboric acid, sodium salt
EC No.: 234-390-0 | CAS No.: 11138-47-9
Sodium perborate EC No.: 239-172-9 | CAS No.: 15120-21-5   

Sodium peroxometaborate                                                                  231-556-4                           7632-04-4

5-sec-butyl-2-(2,4-dimethylcyclohex-3-en-1-yl)-5-methyl-                   -                                          -
1,3-dioxane [1], 5-sec-butyl-2-(4,6-dimethylcyclohex-3-en-1-yl)-
5-methyl-1,3-dioxane [2]
covering any of the individual stereoisomers of [1] and [2] or
any combination thereof       

2-(2H-benzotriazol-2-yl)-4,6-ditertpentylphenol (UV-328)                   247-384-8                           25973-55-1

2,4-di-tert-butyl-6-(5-chlorobenzotriazol-2-yl)phenol (UV-327)            223-383-8                          3864-99-1

2-(2H-benzotriazol-2-yl)-4-(tert-butyl)-6-(sec-butyl)phenol (UV-350)   253-037-1                          36437-37-3

2-benzotriazol-2-yl-4,6-di-tert-butylphenol (UV-320)                           223-346-6                           3846-71-7

Für Fragen zur Zulassung unter REACH wenden Sie sich bitte an Dr. Klaus Schneider.

Am 1. Juli 2020 hat Klaus Schneider das Amt des FoBiG-Geschäftsführers an Jan Oltmanns übergeben. Wir danken Klaus Schneider sehr für mehr als 8 exzellent geführte Jahre und freuen uns, dass er weiterhin für FoBiG tatkräftig inhaltlich arbeiten wird! Jan Oltmanns ist als Naturwissenschaftler seit über 30 Jahren Mitarbeiter und seit 11 Jahren Gesellschafter unserer Firma. Die sorgfältig vorbereitete Übergabe innerhalb des Unternehmens lässt auf viele weitere Jahre guter Ausrichtung bei FoBiG hoffen.

FoBiG freut sich, den Beginn der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der „Hydrocarbon Solvents Producers Association“ (HSPA) bekannt zu geben. Wir freuen uns, die HSPA bei der Dossiererstellung für Kohlenwasserstofflösungsmittel zu unterstützen, die in Druckfarben (oder anderen Mischungen) in Materialien mit Lebensmittelkontakt (FCM) verwendet werden. Derzeit gibt es keine entsprechende europäische Gesetzgebung. Der Antrag ist für die Einreichung beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zur Aufnahme entsprechender Stoffe in eine Empfehlungsliste (die rechtlich nicht bindend ist) vorgesehen.

Für weitere Informationen zu Materialien mit Lebensmittelkontakt wenden Sie sich bitte an Karin Heine.

 

FoBiG hat zusammen mit dem Öko-Institut und Risk & Policy Analysts (RPA) die Generaldirektion Umwelt (DG ENV) der Europäischen Kommission bei der Entwicklung von Indikatoren unterstützt, die die Vorteile der EU-Chemikaliengesetzgebung für die menschliche Gesundheit und die Umwelt messen. Während die Entwicklung solcher Indikatoren auf verschiedene Probleme stößt, enthält der kürzlich veröffentlichte Bericht zu diesem Projekt eingehende Analysen mehrerer möglicher Indikatoren und schlussfolgert für jeden von ihnen, ob er in Zukunft weiterverfolgt werden sollte, in Zukunft ein gewisses Potenzial haben könnte oder nicht weiter in Betracht gezogen werden sollte. FoBiG hat zu diesem Bericht u.a. ein Konzept beigesteuert, das es erlaubt, Messdaten hinsichtlich ihrer Eignung für die Indikatorenentwicklung zu analysieren.

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich an Jan Oltmanns.

Aus Altreifen hergestellte Gummipartikel werden als Füllmaterial für Kunstrasenplätze verwendet. In einem Projekt auf Initiative der europäischen Reifenhersteller (European Tyre and Rubber Manufacturer‘s Association, ETRMA) und der „Crumb Rubber Industry Platform“ (CRIP) bewertete FoBiG, in Zusammenarbeit mit den Partnern Eurofins und Labosport, die gesundheitlichen Risiken durch diese Verwendung. Die Ergebnisse wurden in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Science of the Total Environment“ in drei Publikationen veröffentlicht und sind als „open access“ öffentlich einsehbar:

ERASSTRI - European Risk Assessment Study on Synthetic Turf Rubber Infill – Part 1: Analysis of infill samples
ERASSTRI - European Risk Assessment Study on Synthetic Turf Rubber Infill – Part 2: Migration and monitoring studies
ERASSTRI - European Risk Assessment Study on Synthetic Turf Rubber Infill – Part 3: Exposure and risk characterisation

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich an Klaus Schneider.