Aktuelles

Am 1. Juli 2020 hat Klaus Schneider das Amt des FoBiG-Geschäftsführers an Jan Oltmanns übergeben. Wir danken Klaus Schneider sehr für mehr als 8 exzellent geführte Jahre und freuen uns, dass er weiterhin für FoBiG tatkräftig inhaltlich arbeiten wird! Jan Oltmanns ist als Naturwissenschaftler seit über 30 Jahren Mitarbeiter und seit 11 Jahren Gesellschafter unserer Firma. Die sorgfältig vorbereitete Übergabe innerhalb des Unternehmens lässt auf viele weitere Jahre guter Ausrichtung bei FoBiG hoffen.

FoBiG freut sich, den Beginn der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der „Hydrocarbon Solvents Producers Association“ (HSPA) bekannt zu geben. Wir freuen uns, die HSPA bei der Dossiererstellung für Kohlenwasserstofflösungsmittel zu unterstützen, die in Druckfarben (oder anderen Mischungen) in Materialien mit Lebensmittelkontakt (FCM) verwendet werden. Derzeit gibt es keine entsprechende europäische Gesetzgebung. Der Antrag ist für die Einreichung beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zur Aufnahme entsprechender Stoffe in eine Empfehlungsliste (die rechtlich nicht bindend ist) vorgesehen.

Für weitere Informationen zu Materialien mit Lebensmittelkontakt wenden Sie sich bitte an Karin Heine.

 

FoBiG hat zusammen mit dem Öko-Institut und Risk & Policy Analysts (RPA) die Generaldirektion Umwelt (DG ENV) der Europäischen Kommission bei der Entwicklung von Indikatoren unterstützt, die die Vorteile der EU-Chemikaliengesetzgebung für die menschliche Gesundheit und die Umwelt messen. Während die Entwicklung solcher Indikatoren auf verschiedene Probleme stößt, enthält der kürzlich veröffentlichte Bericht zu diesem Projekt eingehende Analysen mehrerer möglicher Indikatoren und schlussfolgert für jeden von ihnen, ob er in Zukunft weiterverfolgt werden sollte, in Zukunft ein gewisses Potenzial haben könnte oder nicht weiter in Betracht gezogen werden sollte. FoBiG hat zu diesem Bericht u.a. ein Konzept beigesteuert, das es erlaubt, Messdaten hinsichtlich ihrer Eignung für die Indikatorenentwicklung zu analysieren.

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich an Jan Oltmanns.

Aus Altreifen hergestellte Gummipartikel werden als Füllmaterial für Kunstrasenplätze verwendet. In einem Projekt auf Initiative der europäischen Reifenhersteller (European Tyre and Rubber Manufacturer‘s Association, ETRMA) und der „Crumb Rubber Industry Platform“ (CRIP) bewertete FoBiG, in Zusammenarbeit mit den Partnern Eurofins und Labosport, die gesundheitlichen Risiken durch diese Verwendung. Die Ergebnisse wurden in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Science of the Total Environment“ in drei Publikationen veröffentlicht und sind als „open access“ öffentlich einsehbar:

ERASSTRI - European Risk Assessment Study on Synthetic Turf Rubber Infill – Part 1: Analysis of infill samples
ERASSTRI - European Risk Assessment Study on Synthetic Turf Rubber Infill – Part 2: Migration and monitoring studies
ERASSTRI - European Risk Assessment Study on Synthetic Turf Rubber Infill – Part 3: Exposure and risk characterisation

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich an Klaus Schneider.

Allergische Hauterkrankungen durch berufliche Exposition gegenüber sensibilisierenden Arbeitsstoffen stellen ein zentrales Problem im präventiven Arbeitsschutz dar. Dies trifft ebenfalls auf Epoxidharzsysteme zu, die durch technisch herausragende Eigenschaften bekannt sind. Bereits mehrere Projekte beschäftigten sich mit der sensibilisierenden Wirkstärke der darin enthaltenen Inhaltsstoffe. Als technische Neuerung in den Systemen werden vermehrt sogenannte Präpolymere eingesetzt. Das derzeitige Projekt soll an Hand einer in vitro Testung Aussagen zur sensibilisierenden Wirkstärke im Vergleich zu den monomeren Bestandteilen treffen. Das Projekt wird durch die DGUV gefördert (FP-0451). Die Testung weiterer Inhaltsstoffe wird von den Mitgliedern des Arbeitskreis Epoxidharzinhaltsstoffe inhaltlich und finanziell unterstützt. Der Abschluss des Projekts wird zum Jahresende erwartet.

Ihr Kontakt für weitere Informationen bei FoBiG ist Karin Heine.