Aktuelles

FoBiG hat im Auftrag von Cefic und ECPA die Auswirkungen der von der Europäischen Kommission in ihrer Roadmap vorgeschlagenen Optionen sowie eines Industrievorschlags zur Einstufung von endokrinen Disruptoren am Beispiel von natürlich vorkommenden Substanzen (Koffein, Genistein, Saccharose, Vitamin D3) untersucht. Die Studienergebnisse wurden im Journal of Toxicology and Health publiziert und sind nun als Online-Publikation verfügbar.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Ulrike Schuhmacher-Wolz.

Vom 07. bis 11. Mai findet die diesjährige Konferenz der Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC) Europe in Brüssel statt. Der FoBiG Mitarbeiter Markus A. Schwarz stellt die Ergebnisse eines Projekts für das Umweltbundesamt (UBA) zur Prüfung und Weiterentwicklung von Methoden zum Persistenz-Screening vor. Dieses Projekt wurde zusammen mit den Partnern Hydrotox und ECT Ökotoxikologie durchgeführt. Die wichtigsten Ergebnisse des Projekts, einschließlich eines daran anschließenden Workshops werden in Form des Posters „Regulatory assessment of environmental persistence: OECD biodegradability screening tests – need for improvements and possibilities for enhancements” am Montag, 08. Mai, in der Exhibition Hall, Nr. 146 (Poster session: Persistence & biodegradation assessment) präsentiert. Das Abstract des Posterbeitrags ist hier verfügbar.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Markus Schwarz.

Am 13. Juni 2017 findet bei der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA, Österreich) die Informationsveranstaltung „Epoxide und Allergien“ statt. Aktuelle Forschungsergebnisse und die Situation hinsichtlich Hauterkrankungen und Hautbehandlung sowie aktuelle Maßnahmen zur Prävention werden vorgestellt. Unter anderem präsentieren Mitarbeiter von FoBiG die Ergebnisse eines aktuellen und von der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) geförderten Projekts (Endbericht von DGUV FP-0384). Das Ziel des Projektes war die Wirkstärken für die sensibilisierende Wirkung von möglichst vielen Inhaltsstoffen von Epoxidharzsystemen zu bewerten und Möglichkeiten aufzuzeigen, um die Ergebnisse in die praxisnahe Bewertung der Epoxidharzsysteme einfließen zu lassen. Eine Anmeldung für die Teilnahme am Workshop ist erforderlich.

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich an Karin Heine.

FoBiG-Mitarbeiter Jan Oltmanns präsentiert die Ergebnisse der ersten EFSA-Studie zur Identifikation neu aufkommender chemischer Risiken in der Nahrungskette auf dem 13. Symposium für Lebensmittelsicherheit der International Association for Food Protection (IAFP), das vom 29.-31.3.2017 in Brüssel stattfindet. Die von FoBiG zusammen mit Fraunhofer ITEM für die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) durchgeführte und 2016 abgeschlossene Studie (hier publiziert) wird von Fraunhofer ITEM mit Posterbeiträgen ebenfalls auf der 83. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie (Heidelberg, 6.-9.3.2017) sowie der 56. Jahrestagung der Society of Toxicology (Baltimore, 12.-16.3.2017) vorgestellt. Wie an dieser Stelle bereits berichtet, sind FoBiG und Fraunhofer ITEM seit Januar 2017 mit einem Folgeprojekt der EFSA zu diesem Thema befasst, welches das an 100 Substanzen erprobte Verfahren auf alle unter REACH registrierten Stoffe ausweitet.

Ihr Kontakt für weitere Informationen bei FoBiG ist Jan Oltmanns

Auch dieses Jahr wird der Arbeitskreis Regulatorische Toxikologie der Gesellschaft für Toxikologie im Rahmen der Jahrestagung der DGPT (2nd German Pharm-Tox Summit - 83rd Annual Meeting of the DGPT) einen Advanced Course veranstalten, diesmal zum Thema "Aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Expositionsbewertung und -standardisierung". Klaus Schneider von FoBiG wird dabei zu den Ergebnissen des Projektes „Machbarkeitsstudie Verbraucherverhalten Chemikalien“ berichten. In diesem Projekt im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung wird untersucht, wie durch Verbraucherbefragungen die Datenlage zu wichtigen Eingangsgrößen der Expositionsschätzung (u.a. Häufigkeit und Dauer der Verwendung von Verbraucherprodukten, Verbrauchsmengen und Anwendungsbedingungen) verbessert werden kann.