Aktuelles

Allergische Hauterkrankungen durch berufliche Exposition gegenüber sensibilisierenden Arbeitsstoffen stellen ein zentrales Problem im präventiven Arbeitsschutz dar. Dies trifft ebenfalls auf Epoxidharzsysteme zu, die durch technisch herausragende Eigenschaften bekannt sind. Bereits mehrere Projekte beschäftigten sich mit der sensibilisierenden Wirkstärke der darin enthaltenen Inhaltsstoffe. Als technische Neuerung in den Systemen werden vermehrt sogenannte Präpolymere eingesetzt. Das derzeitige Projekt soll an Hand einer in vitro Testung Aussagen zur sensibilisierenden Wirkstärke im Vergleich zu den monomeren Bestandteilen treffen. Das Projekt wird durch die DGUV gefördert (FP-0451). Die Testung weiterer Inhaltsstoffe wird von den Mitgliedern des Arbeitskreis Epoxidharzinhaltsstoffe inhaltlich und finanziell unterstützt. Der Abschluss des Projekts wird zum Jahresende erwartet.

Ihr Kontakt für weitere Informationen bei FoBiG ist Karin Heine.

Im Springerverlag wurde kürzlich das Lehrbuch “The Practice of Consumer Exposure Assessment” (Herausgeber Gerhard Heinemeyer, Matti Jantunen, and Pertti Hakkinen), veröffentlicht, mit einem Beitrag von Klaus Schneider. Das Buch gibt einen umfassenden und detaillierten Überblick in die Methodik und Praxis der Bewertung der Exposition der Verbraucher gegenüber Stoffen in Lebensmitteln, Verbraucherprodukten und Umweltmedien.

Im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) analysiert FoBiG die Methoden zur Ableitung von Arbeitsplatzgrenzwerten und erarbeitet Vorschläge für Aktualisierungen und Harmonisierungen. Die ersten Teilberichte des Projektes zu
• Analyse der gegenwärtig verwendeten Methodiken
• Anwendung von Dosis-Wirkungsmodellierung
• Anwendung probabilistischer Verfahren
• Und zur Pfad-zu-Pfad-Übertragung
wurden nun auf der BAuA-Internetseite veröffentlicht.

Bei Fragen kontaktieren sie bitte Klaus Schneider.

Mitarbeiter von FoBiG haben in „sicher ist sicher“, einer Fachzeitschrift für Sicherheitstechnik, Gesundheitsschutz und menschengerechte Arbeitsgestaltung einen Artikel zur sicheren Verwendung von Epoxidharzprodukten  veröffentlicht. Darin werden die langjährigen, gemeinsamen Aktivitäten von Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen (z.B. Hersteller, Anwender, Arbeitsschutzbehörden, Unfallversicherungsträger) vorgestellt. Als Highlight wird der neu entwickelte „Gemischerechner“ zum Vergleich der sensibilisierenden Wirkstärken zweier technisch ähnlicher Epoxidharzprodukte präsentiert.

Bei Fragen kontaktieren sie bitte Karin Heine.

FoBiG und Partner Fraunhofer ITEM haben das in einer Pilotstudie für die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) entwickelte Verfahren zur Identifikation neu aufkommender chemischer Risiken in der Nahrungskette in einem weiteren durch die EFSA finanzierten Projekt auf die unter der REACH-Verordnung registrierten Chemikalien angewendet. Nach der Veröffentlichung des umfangreichen externen wissenschaftlichen Abschlussberichts durch die EFSA wurden die zentralen Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift Environmental Science: Processes & Impacts veröffentlicht. Für alle bewerteten Substanzen stehen dort zudem die relevanten Eingangsdaten sowie Ergebnisse interessierten Anwendern für weitere Analysen zur Verfügung.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Jan Oltmanns.