Aktuelles

Die in Deutschland rechtswirksamen Arbeitsplatzgrenzwerte für die Bewertung von Kohlenwasserstoffgemischen unter Anwendung der RCP-Methodik sind im Gemeinsamen Ministerialblatt (GMBl, Datum: 30.11.2017) veröffentlicht. FoBiG hat die Überarbeitung durchgeführt und auf Basis dieser Arbeit die Veröffentlichung von McKee und Kollegen „The reciprocal calculation procedure for setting occupational exposure limits for hydrocarbon solvents: an update” kommentiert und mit den in Deutschland gültigen Maßstäben verglichen. Der Leserbrief ist hier zu lesen.

Substanzbewertungen hinsichtlich ihrer potentiellen das Hormonsystem störenden Wirkung (endocrine-disrupting (ED) properties) sind fester Bestandteil des Zulassungsprozesses bei Bioziden und Pestiziden. Für diese Regelungsbereiche wurden die Kriterien für die ED Bewertung gesetzlich festgelegt. Bei der Bewertung hilft die von der EFSA und ECHA veröffentlichte Guidance zur Identifizierung von endokrinen Disruptoren. Kriterien für die Substanzbewertung unter REACH wurden bislang noch nicht verabschiedet. Eine Bewertung als endokriner Disruptor hat aber auch unter REACH weitreichende Folgen. FoBiG unterstützt Sie gerne bei der Bewertung Ihrer Substanzen im Hinblick auf eine mögliche ED Wirkung.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ulrike Schuhmacher-Wolz.

FoBiG setzt in einem weiteren Projekt im Auftrag von DG Environment die erfolgreiche Arbeit zur Erarbeitung von Vorschlägen zur Harmonisierten Einstufung und Kennzeichnung fort. In diesem neuen Projekt werden vier weitere Stoffdossiers bezüglich CMR-Eigenschaften sowie fünf Dossiers zur Harmonisierten Einstufung bezüglich der akuten Toxizität erarbeitet. Die Ergebnisse werden mit ECHA und den zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten diskutiert und konsentiert.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Klaus Schneider.

Wieder geht ein bewegtes Jahr zu Ende. Es hat für FoBiG viel Neues gebracht: Unsere Urgesteine Fritz Kalberlah und Martin Hassauer sind als Gesellschafter und Mitarbeiter ausgeschieden – und unterstützen FoBiG weiter als freie Mitarbeiter nach Lust und Laune. FoBiG hat vier neue Gesellschafter aus dem Kreis der langjährigen Mitarbeiter gewonnen und mit Melanie Macherey und Marco Dilger echte Verstärkung des Teams bekommen. Wir sind gut aufgestellt für die Zukunft!

Vielen Dank an unsere Freund*innen, Kolleg*innen und Kund*innen für die gute Zusammenarbeit. Wir wünschen allen eine wohlverdiente Pause, erholsame Weihnachten und ein gutes Neues Jahr!

Mangan ist ein natürlich vorkommendes Element das auch im Trinkwasser nachweisbar ist. Es gehört zu den essentiellen Spurenelementen. In höheren Dosierungen kann es aber unter anderem zu neurotoxischen Effekten führen. Der gültige Grenzwert für das Trinkwasser in Höhe von 0,05 mg/L ist ästhetisch und technisch motiviert. Der Beitrag von Ulrike Schuhmacher-Wolz in Trinkwasser aktuell fasst die aktuelle Datenlage zusammen und weist auf die Notwendigkeit einer Aktualisierung der toxikologischen Bewertung hin.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ulrike Schuhmacher-Wolz.