Aktuelles

in dem deutlich mehr als nur die toxikologischen Herausforderungen zu bewältigen waren. Wie bei vielen von Ihnen sicherlich auch, war (und ist) immer wieder Improvisation in Zeiten der Corona-Krise gefragt. Schneller und umfangreicher als eigentlich geplant haben wir Home-Office-Kapazitäten auf- und Online-Konferenz-Systeme ausgebaut und dabei die eigentliche Arbeit nicht aus dem Blick verloren. Das war nicht immer einfach.

Inmitten dieser Ereignisse hat Jan Oltmanns – wie seit langem geplant und vorbereitet – im Juli 2020 die Geschäftsführung von Klaus Schneider übernommen, der sich neben etwas mehr Muße nun ganz der spannenden Projektarbeit widmet und Ihnen auch weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Vielen Dank an alle Freunde/innen, Geschäftspartner/innen und Kunden/innen für die gute Zusammenarbeit und die mitunter hohe Flexibilität in diesem außergewöhnlichen Jahr.
Wir wünschen allen eine wohlverdiente Pause, erholsame Weihnachtstage, einen guten Start ins Neue Jahr 2021 und bleiben Sie gesund!

Dieses Jahr suchen wir drei chemische Elemente, deren Farben im Feuerwerk wie abgebildet erscheinen (beachten Sie die kleine Hilfestellung!).

Im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) analysiert FoBiG die Methoden zur Ableitung von Arbeitsplatzgrenzwerten und erarbeitet Vorschläge für Aktualisierungen und Harmonisierungen. Nun sind mit dem abschließenden „Synthesis report“ alle Diskussionspapiere auf der BAuA-Internetseite veröffentlicht.

Bei Fragen oder Kommentaren kontaktieren sie bitte Klaus Schneider.

Im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) analysiert FoBiG die Methoden zur Ableitung von Arbeitsplatzgrenzwerten und erarbeitet Vorschläge für Aktualisierungen und Harmonisierungen. Weitere Teilberichte des Projektes wurden kürzlich auf der BAuA-Internetseite veröffentlicht. In diesen Berichten analysieren wir Extrapolationsschritte
- Zeitextrapolation
- Interspeziesextrapolation
- Intraspeziesextrapolation
und leiten auf Basis neuer Daten Verteilungsfunktionen für diese Extrapolationen ab. In einem weiteren Bericht wird die Methodik zur Berechnung von „Human Equivalent Concentrations“ (HEC) zur Interspeziesextrapolation für Partikel im Atemtrakt diskutiert.

Bei Fragen kontaktieren sie bitte Klaus Schneider.

Seit 17. September 2020 liegt die finalisierte Risikobewertung der EFSA  zu den vier mengenmäßig wichtigsten PFAS in Lebensmitteln vor. Der Gruppen-TWI (tolerierbare wöchentliche Aufnahme) für alle vier Stoffe (Perfluoroctansäure (PFOA), Perfluorooctansulfonat (PFOS), Perfluornonansäure (PFNA) und Perfluorhexansulfonsäure (PFHxS)) in Höhe von 4,4 ng/kg KG pro Woche wurde auf Basis der Beeinträchtigung der Immunantwort als empfindlichstem Endpunkt abgeleitet. Diese neue Risikobewertung macht eine Überarbeitung der Leitwerte bzw. Gesundheitlichen Orientierungswerte (GOW) für PFAS im Trinkwasser notwendig. Auch der Entwurf für die europäische Trinkwasserrichtlinie sieht eine Regulierung von PFAS im Trinkwasser vor. Das Umweltbundesamt hat in einer Empfehlung bereits jetzt auf die sich daraus ergebenden Herausforderungen für die Analyselabore hingewiesen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Ulrike Schuhmacher-Wolz.

Mit der Verordnung (EU) 2020/171 vom 6. Februar 2020 hat die Europäischen Kommission, Empfehlungen der ECHA folgend, 11 neue Stoffe in REACH Anhang XIV aufgenommen, darunter einige Borate und von Benzotrioazol abgeleitete UV-Stabilisatoren. Damit wird die Verwendung dieser Stoffe unzulässig, wenn nicht rechtzeitig Zulassungsanträge für bestimmte Verwendungen gestellt werden. Die Fristen hierfür sind teilweise sehr kurz gesetzt (Ende 2021).


Name                                                                                                       EC #                                 CAS #
1,2-Benzenedicarboxylic acid, dihexyl ester, branched and linear      271-093-5                         68515-50-4

Dihexyl phthalate                                                                                 201-559-5                         84-75-3

1,2-benzenedicarboxylic acid, di-C6-10-alkyl esters                            -                                        -
or mixed decyl and hexyl and octyl diesters
with ≥ 0.3% of dihexyl phthalate (EC No. 201-559-5)    

Trixylyl phosphate                                                                               246-677-8                          25155-23-1

Sodium perborate, perboric acid, sodium salt                                      -                                         -
Perboric acid, sodium salt
EC No.: 234-390-0 | CAS No.: 11138-47-9
Sodium perborate EC No.: 239-172-9 | CAS No.: 15120-21-5   

Sodium peroxometaborate                                                                  231-556-4                           7632-04-4

5-sec-butyl-2-(2,4-dimethylcyclohex-3-en-1-yl)-5-methyl-                   -                                          -
1,3-dioxane [1], 5-sec-butyl-2-(4,6-dimethylcyclohex-3-en-1-yl)-
5-methyl-1,3-dioxane [2]
covering any of the individual stereoisomers of [1] and [2] or
any combination thereof       

2-(2H-benzotriazol-2-yl)-4,6-ditertpentylphenol (UV-328)                   247-384-8                           25973-55-1

2,4-di-tert-butyl-6-(5-chlorobenzotriazol-2-yl)phenol (UV-327)            223-383-8                          3864-99-1

2-(2H-benzotriazol-2-yl)-4-(tert-butyl)-6-(sec-butyl)phenol (UV-350)   253-037-1                          36437-37-3

2-benzotriazol-2-yl-4,6-di-tert-butylphenol (UV-320)                           223-346-6                           3846-71-7

Für Fragen zur Zulassung unter REACH wenden Sie sich bitte an Dr. Klaus Schneider.