Aktuelles

Die Europäische Kommission plant, fünf weitere Stoffe in REACH Anhang XIV aufzunehmen. Unternehmen, die diese Stoffe weiterhin verwenden wollen, müssen dann bei der ECHA Anträge auf Zulassung einreichen. Sie sollten beginnen zu prüfen, ob ein Ersatz möglich ist, und wenn nicht, sich auf das Zulassungsverfahren vorbereiten.

Tetraethyllead
EC No: 201-075-4
CAS No: 78-00-2

4,4'-bis(dimethylamino)-4''-(methylamino)trityl alcohol (with ≥ 0,1% of Michler's ketone (EC No 202-027-5) or Michler's base (EC No 202-959-2))
EC No: 209-218-2
CAS No: 561-41-1

Reaction products of 1,3,4-thiadiazolidine-2,5-dithione, formaldehyde and 4-heptylphenol, branched and linear (RP-HP) (with ≥ 0,1% w/w 4-heptylphenol, branched and linear) 
EC No: -
CAS No: -

2-ethylhexyl 10-ethyl-4,4-dioctyl-7-oxo-8-oxa-3,5-dithia-4-stannatetradecanoate (DOTE)
EC No: 239-622-4
CAS No: 15571-58-1

Reaction mass of 2-ethylhexyl 10-ethyl-4,4-dioctyl-7-oxo-8-oxa-3,5-dithia-4-stannatetradecanoate and 2-ethylhexyl 10-ethyl-4-[[2-[(2-ethylhexyl)oxy]-2-oxoethyl]thio]-4-octyl-7-oxo-8-oxa-3,5-dithia-4-stannatetradecanoate (reaction mass of DOTE and MOTE)
EC No: -
CAS No: -


Diese Stoffe wurden gelistet, da sie entweder krebserzeugende oder reproduktionstoxische Wirkungen haben oder endokrine Disruptoren sind.
FoBiG hat für viele Stoffe mit diesen Endpunkten erfolgreich Zulassungsanträge erarbeitet. 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Jan Oltmanns.

Die FoBiG Risikobewertung zur Verwendung von UV-Druckfarben in Druckerzeugnissen für Verbraucher wurde veröffentlicht. Laborsimulationen wiesen nur geringe Mengen einzelner Acrylate und Photoinitiatoren in künstlichem Speichel oder Schweiß aus UV-Drucken nach, die in Abhängigkeit vom verwendeten Papier- und UV-Lampentyp sowie Trocknungsgrad des Druckerzeugnisses variierten. Eine Gesundheitsgefahr oder Sensibilisierung ist jedoch bei Handhabung von Druckerzeugnissen mit UV-Druckfarben für den Verbraucher nicht zu befürchten.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Melanie Macherey.

Wir freuen uns, dass wir die erfolgreiche Arbeit zur Erarbeitung von Vorschlägen zur Harmonisierten Einstufung und Kennzeichnung in zwei neuen Projekten fortsetzen können. Ein Projekt im Auftrag der niederländischen Behörde RIVM startete Ende letzten Jahres und ein weiteres, zusammen mit Partnern von DHI in Dänemark, als Teil eines Rahmenvertrags mit DG Environment begann vor kurzem. In diesen Projekten wird FoBiG CLH-Dossiers für Stoffe mit CMR-Eigenschaften erarbeiten. Wir werten den Erfolg in diesen Ausschreibungen als Zeichen der hohen Qualität der bislang erarbeiteten Dossiers.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Klaus Schneider.

Eine Publikation in „Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft“ widmet sich der Arbeit des branchenübergreifenden Arbeitskreises Epoxidharze zur Bekämpfung von Hauterkrankungen ausgelöst durch den Kontakt mit Epoxidharzsystemen (Gefahrstoffe 81 (2021) Nr. 01-02). FoBiG-Mitarbeiterin Karin Heine hat an dem Artikel mitgewirkt. Er beinhaltet u. a. eine Beschreibung der Bewertung der sensibilisierenden Wirkstärke von Epoxidharzinhaltstoffen und deren Verwendung zum Vergleich technisch ähnlicher Produkte im Gemischerechner. Dieser wurde maßgeblich von FoBiG entwickelt.
 

Das Lehrbuch „Regulatory Toxicology“ (Hrsg. F-X. Reichl und M. Schwenk) wird derzeit im Springer Verlag für seine 2. englische Auflage vorbereitet. Sie soll in gedruckter Form im September 2021 erscheinen. In diesem Zuge wurden die Kapitel, an denen FoBiG-Mitarbeiter mitwirken, bereits überarbeitet und sind in der online-first Version auf SpringerLink vorab verfügbar:
Limit Values and Guideline Values in Regulatory Toxicology
Karin Heine, Alexander Eckhardt
Quality Criteria for Primary Literature in Toxicology
Klaus Schneider, Sebastian Hoffmann, Agnieszka Kinsner-Ovaskaine
Default Factors in Quantitative Risk Assessment
Klaus Schneider, Leonard Ritter