Aktuelles

Wir sind am Ende des Jahres 2019, aber inmitten vieler spannender Projekte. Hier einige Highlights: Wir arbeiten für die BAuA an der Überprüfung und Weiterentwicklung von Methoden zur Ableitung von Arbeitsplatzgrenzwerten - welche empirische Basis gibt es für Extrapolationsfaktoren? Viele REACH-Zulassungsanträge halten uns in Atem. FoBiG hat als Consultant zusammen mit den Kollegen/innen von RPA einen der ersten Review Reports erarbeitet, für den RAC/SEAC 2019 (zum ersten Mal überhaupt für einen Review Report) eine 12-jährige Überprüfungsfrist vorgeschlagen hat. Und wir haben die toxikologische Bewertung von Gummigranulat aus Altreifen zur Verwendung auf Kunstrasenplätzen abgeschlossen -  die Veröffentlichung steht unmittelbar bevor.

Vielen Dank an alle Freunde/innen, Geschäftspartner/innen und Kunden/innen für die gute Zusammenarbeit.
Wir wünschen allen eine wohlverdiente Pause, erholsame Weihnachtstage und einen guten Start ins Neue Jahr 2020!

Und endlich wieder ein Rätsel: BiochemikerInnen sind im Vorteil, aber auch allen anderen wird es nicht schwerfallen zu entziffern, was wir wünschen.

Zur Bewertung einer möglichen endokrinen Wirkung von Chemikalien plant die Europäische Kommission, Standardinformationsanforderungen für die Anhänge VII-X der REACH-Verordnung zu definieren, sowie diesen Endpunkt in den Anhang I (Stoffsicherheitsbeurteilung) der Verordnung aufzunehmen. Hierbei soll nach den bisherigen Vorschlägen u.a. ein separater Punkt (ähnlich wie bereits für die Bewertung von PBT/vPvB-Eigenschaften) in Anhang I aufgenommen werden, unter dem eine Bewertung der endokrinen Wirkung erfolgen soll. Dem entsprechend soll auch der Stoffsicherheitsbericht erweitert werden. Zudem ist geplant, dass die ECHA ein entsprechendes Leitlinien-Dokument entwickelt. Wenngleich die Details der Standardinformationsanforderungen erst noch ausgearbeitet werden müssen, dürften sich die im Rahmen der Stoffsicherheitsbewertung notwendigen Arbeiten hierdurch erheblich ausweiten.


Anfang November finden zwei Webinare statt (5. November 16.00-17.00 Uhr (MEZ) und 6. November 16.00-17.00 Uhr (MEZ)). Die Webinare werden sich auf das ADCR und seine Aktivitäten konzentrieren. Insbesondere geben die Webinare den Teilnehmern die Möglichkeit, zu fragen und eventuelle Probleme im Zusammenhang mit den Chromatzulassungen aufzuwerfen. Alle Interessenvertreter in der Luft- und Raumfahrt und Verteidigung können sich registrieren, indem Sie unten auf einen der beiden Termine klicken:
5. Nov. 16.00-17.00 (MEZ)
6. Nov. 16.00-17.00 (MEZ)

Melanie Macherey war zu Gast auf der Jahresversammlung des Bundesverbands Altöl e.V. (BVA), welche am 19. und 20. September in Potsdam stattfand. Sie stellte dort die Ergebnisse des Gutachtens zur "Überprüfung der Einstufung von Altöl nach CLP-Verordnung im Kontext der Beurteilung von Abfällen nach Störfallverordnung" vor. Hintergrund des von FoBiG im Auftrag des BVA erstellten Gutachtens ist die "Arbeitshilfe für die Einstufung von Abfällen nach Anhang I der 12. BImSchV" ("NRW-Leitfaden"), welche im Sommer 2018 veröffentlicht wurde und nach welcher Altöle störfallrechtlich als umweltgefährliche Stoffe gemäß der Kategorie E2 nach Anhang I der 12. BImschV einzustufen sind. Im Gutachten wird die Relevanz der analysierten Kontaminanten für die Einstufung der Gemische nach CLP-Verordnung untersucht.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Melanie Macherey.

Epoxidharze finden aufgrund ihrer Materialeigenschaften in vielen Branchen Anwendung. Während ausgehärtete Epoxidharze dermal unbedenklich sind, können Inhaltsstoffe der Ausgangskomponenten sensibilisierende Eigenschaften haben und zu allergischen Reaktionen in Form von Hautausschlägen führen. FoBiG hat in der Vergangenheit bereits zwei DGUV geförderte Projekte zur Bewertung der sensibilisierenden Wirkstärke von Epoxidharzinhaltsstoffen durchgeführt (FP-0324 und FP-0384, Heine et al. 2012, 2016). Um die Arbeiten aus den Forschungsprojekten zu ergänzen, hat sich 2017 neben dem bestehenden Arbeitskreis Epoxidharze der Arbeitskreis Epoxidharzinhaltsstoffe (AK EIS) gegründet. Der AK EIS wird wissenschaftlich durch FoBiG unterstützt. Es entstand beispielsweise der EIS-Gemischerechner als praxisnahes Werkzeug, mit dessen Hilfe es möglich ist, zwei technisch austauschbare Epoxidharzprodukte bezüglich ihrer sensibilisierenden Wirkstärke miteinander zu vergleichen. Die Ergebnisse der umfangreichen Arbeiten beider Arbeitskreise und der Forschungsprojekte finden sich nun gesammelt auf der aktualisierten Epoxidharzseite der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Karin Heine.