Aktuelles

Das Lehrbuch „Regulatory Toxicology“ (Hrsg. F-X. Reichl und M. Schwenk) wird derzeit im Springer Verlag für seine 2. englische Auflage vorbereitet. Sie soll in gedruckter Form im September 2021 erscheinen. In diesem Zuge wurden die Kapitel, an denen FoBiG-Mitarbeiter mitwirken, bereits überarbeitet und sind in der online-first Version auf SpringerLink vorab verfügbar:
Limit Values and Guideline Values in Regulatory Toxicology
Karin Heine, Alexander Eckhardt
Quality Criteria for Primary Literature in Toxicology
Klaus Schneider, Sebastian Hoffmann, Agnieszka Kinsner-Ovaskaine
Default Factors in Quantitative Risk Assessment
Klaus Schneider, Leonard Ritter

in dem deutlich mehr als nur die toxikologischen Herausforderungen zu bewältigen waren. Wie bei vielen von Ihnen sicherlich auch, war (und ist) immer wieder Improvisation in Zeiten der Corona-Krise gefragt. Schneller und umfangreicher als eigentlich geplant haben wir Home-Office-Kapazitäten auf- und Online-Konferenz-Systeme ausgebaut und dabei die eigentliche Arbeit nicht aus dem Blick verloren. Das war nicht immer einfach.

Inmitten dieser Ereignisse hat Jan Oltmanns – wie seit langem geplant und vorbereitet – im Juli 2020 die Geschäftsführung von Klaus Schneider übernommen, der sich neben etwas mehr Muße nun ganz der spannenden Projektarbeit widmet und Ihnen auch weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Vielen Dank an alle Freunde/innen, Geschäftspartner/innen und Kunden/innen für die gute Zusammenarbeit und die mitunter hohe Flexibilität in diesem außergewöhnlichen Jahr.
Wir wünschen allen eine wohlverdiente Pause, erholsame Weihnachtstage, einen guten Start ins Neue Jahr 2021 und bleiben Sie gesund!

Dieses Jahr suchen wir drei chemische Elemente, deren Farben im Feuerwerk wie abgebildet erscheinen (beachten Sie die kleine Hilfestellung!).

Im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) analysiert FoBiG die Methoden zur Ableitung von Arbeitsplatzgrenzwerten und erarbeitet Vorschläge für Aktualisierungen und Harmonisierungen. Nun sind mit dem abschließenden „Synthesis report“ alle Diskussionspapiere auf der BAuA-Internetseite veröffentlicht.

Bei Fragen oder Kommentaren kontaktieren sie bitte Klaus Schneider.

Im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) analysiert FoBiG die Methoden zur Ableitung von Arbeitsplatzgrenzwerten und erarbeitet Vorschläge für Aktualisierungen und Harmonisierungen. Weitere Teilberichte des Projektes wurden kürzlich auf der BAuA-Internetseite veröffentlicht. In diesen Berichten analysieren wir Extrapolationsschritte
- Zeitextrapolation
- Interspeziesextrapolation
- Intraspeziesextrapolation
und leiten auf Basis neuer Daten Verteilungsfunktionen für diese Extrapolationen ab. In einem weiteren Bericht wird die Methodik zur Berechnung von „Human Equivalent Concentrations“ (HEC) zur Interspeziesextrapolation für Partikel im Atemtrakt diskutiert.

Bei Fragen kontaktieren sie bitte Klaus Schneider.

Seit 17. September 2020 liegt die finalisierte Risikobewertung der EFSA  zu den vier mengenmäßig wichtigsten PFAS in Lebensmitteln vor. Der Gruppen-TWI (tolerierbare wöchentliche Aufnahme) für alle vier Stoffe (Perfluoroctansäure (PFOA), Perfluorooctansulfonat (PFOS), Perfluornonansäure (PFNA) und Perfluorhexansulfonsäure (PFHxS)) in Höhe von 4,4 ng/kg KG pro Woche wurde auf Basis der Beeinträchtigung der Immunantwort als empfindlichstem Endpunkt abgeleitet. Diese neue Risikobewertung macht eine Überarbeitung der Leitwerte bzw. Gesundheitlichen Orientierungswerte (GOW) für PFAS im Trinkwasser notwendig. Auch der Entwurf für die europäische Trinkwasserrichtlinie sieht eine Regulierung von PFAS im Trinkwasser vor. Das Umweltbundesamt hat in einer Empfehlung bereits jetzt auf die sich daraus ergebenden Herausforderungen für die Analyselabore hingewiesen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Ulrike Schuhmacher-Wolz.