Ein Beitrag der FoBiG-Mitarbeiter Fritz Kalberlah und Karin Heine wurde in der Losenblattsammlung der WEKA-Praxislösungsreihe veröffentlicht (Welzbacher, Ulrich, Hrsg., Gefahrstoffe - 138. Aktualisierungs- und Ergänzungslieferung, Oktober 2015; ISBN: 978-3-8111-7730-7). Im Artikel geht es um den Vergleich zwischen rechtlich bindenden nationalen und internationalen Arbeitsplatzgrenzwerten (AGWs/OELs) und den „Derived No Effect Levels“ (DNELs) aus der europäischen Chemikaliengesetzgebung (REACH). Ein Fazit der Autoren ist, dass ca. 10 % der DNELs in ihre Schutzfunktion nicht ausreichend erscheinen. Unter Kenntnis dieser Unsicherheit können die DNELs in der Regel trotzdem ersatzweise zur Gefährdungsabschätzung herangezogen werden, sollte (noch) kein AGW/OEL vorliegen. Die Unterschiede der jeweiligen Ableitungsmethoden werden beschrieben. Es wurde festgestellt, dass einige OEL-Ableitungen auf veralteten Schlüsselstudien basieren und dass die Anwendung einer transparenten Bewertungsmethodik einen wichtigen Startpunkt für eine Harmonisierung der Grenzwerte darstellt.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter Karin Heine und Fritz Kalberlah!