Für Firmen, die Unterstützung beim Zulassungsverfahren unter REACH oder einen Erfahrungsaustausch mit anderen Partnern suchen, bietet ECHA einen Partnerservice an, um geeignete Partner für das Zulassungsverfahren zu finden. Näheres dazu siehe hier. Sie finden in der Partnerliste der ECHA auch FoBiG und RPA Ltd.
Für Zulassungsanträge unter REACH kooperiert FoBiG eng mit den britischen Consultants RPA Ltd. in Loddon. Beide Beratungsfirmen arbeite(te)n erfolgreich in mehreren abgeschlossenen oder laufenden Zulassungsverfahren im Auftrag von Firmen oder Konsortien zusammen. Dabei bringt RPA die Expertise für sozioökonomische Analyse (SEA) und die technischen und ökonomischen Aspekte der Bewertung möglicher Alternativsubstanzen ein. Die Hauptarbeitsgebiete von FoBiG sind Optimierungen des CSR (speziell im Hinblick auf eine verbesserte Expositionsabschätzung) und die Abschätzung der Gefährdungs- und Risikopotenziale alternativer Substanzen.
FoBiG-Mitarbeiter Jan Oltmanns hat zusammen mit Kollegen des Öko-Instituts und EUROSTAT die Einstufung aus REACH-Registrierungsdossiers mit der rechtlich verbindlichen harmonisierten Einstufung für 142 Substanzen verglichen, die in sehr großen Mengen hergestellt werden. Die Analyse, die kürzlich in der Zeitschrift Regulatory Toxicology & Pharmacology veröffentlicht wurde, zeigt, dass für eine bedeutende Anzahl Substanzen strengere Einstufungen in den REACH-Registrierungsdossiers vorlagen und oftmals eine Einstufung für zusätzliche Endpunkte erfolgte, die in der harmonisierten Einstufung nicht abgedeckt waren. Die Autoren schlussfolgern, dass REACH zu einer verbesserten Gefahrencharakterisierung führt.
ECHA informierte kürzlich über ein Update von CHESAR, das nun sogenannte SCEDs (Specific Consumer Exposure Determinants) enthält. SCEDs beinhalten von der Industrie entwickelte Verwendungsbedingungen und ihre numerischen Werte, die eine genauere Beschreibung von Expositionsszenarien ermöglichen sollen. Kürzlich verglich und bewertete FoBiG im Auftrag des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) die in gängigen Tier I Verbraucherexpositionsmodellen (ECETOC TRA, REACT, EGRET) verwendeten Parameter und Standardannahmen (der Bericht wird in Kürze vom BfR veröffentlicht, ein Fachartikel ist in Vorbereitung).
FoBiG beschäftigt sich in einem von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) geförderten Forschungsvorhaben mit der Weiterentwicklung der RCP-Methodik (RCP = reciprocal calculation procedure) zur Bewertung von Lösemittelkohlenwasserstoffgemischen am Arbeitsplatz (Pflaumbaum et al., 2008a,b). In Absprache mit relevanten Gremien, der herstellenden Industrie und Vertretern des Instituts für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) findet eine Überprüfung der bisherigen Gruppengrenzwerte statt, und - falls nötig - eine Neuordnung der Gruppen mit angepassten Gruppengrenzwerten. Interessierte Akteure, die ggf. neuere toxikologische Daten zu kohlenwassersstoffhaltigen Lösemitteln innehaben, werden eingeladen, diese Daten in die Neubewertung mit einfließen zu lassen.
Eine überarbeitete und übersetzte Ausgabe des Lehrbuchs Regulatorische Toxikologie (Hrsg. F-X. Reichl, M. Schwenk) ist nun beim Springer-Verlag erschienen. Es enthält mehrere Beiträge von FoBiG-MitarbeiterInnen (Karin Heine, Martin Hassauer und Klaus Schneider) zu Themen wie Referenzwerte, Beurteilung der Datenqualität und Extrapolationsfaktoren.
In der Zeitschrift "Arbeitsmedizin – Sozialmedizin – Umweltmedizin" (ASU) ist unter Mitwirkung von FoBiG Mitarbeitern in der April-Ausgabe ein Artikel erschienen. Er beschäftigt sich mit dem Allergierisiko von Expoxidharzinhaltsstoffen und erfolgversprechenden Schutzmaßnahmen, um die Erkrankungszahlen vor allem nach beruflicher Exposition im Bausektor zu senken. Zum Inhalt der Zeitschrift geht es hier.
Unsere Veröffentlichung zu den Ergebnissen für Blei aus dem LExUKon-Projekt in Zusammenarbeit mit dem BfR erscheint demnächst in „Food Additives & Contaminants“.
Die Vorabpublikation finden Sie hier.
In Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin hat FoBiG im LExUKon-Projekt die Aufnahme von Schadstoffen aus Lebensmitteln abgeschätzt. Unsere Veröffentlichung zu den Ergebnissen für Cadmium auf Basis neuer Verzehrsdaten aus der Verzehrsstudie II (NVS II) erscheint demnächst in „Food Additives & Contaminants“.
Die Vorabpublikation in Food Additives & Contaminants: Part A finden Sie hier.
In einem Projekt des Umweltbundesamtes in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut für Umweltcarcinogene, Prof. Dr. Gernot Grimmer Stiftung, hat FoBiG PBT-Eigenschaften von sPAC, ihre Vorkommensrelevanz sowie einen daraus resultierenden regulatorischen Handlungsbedarf unter der Europäischen Chemikaliengesetzgebung (REACH) untersucht. Die Publikation wird demnächst in einer Ausgabe des SETAC Journals Integrated Environmental Assessment and Management erscheinen und ist bereits online verfügbar.
Die Trinkwasserkommission (TWK) berät das Bundesministerium für Gesundheit und das Umweltbundesamt in Fragen der Trinkwasserhygiene. Am 17. März 2014 wurden die ehrenamtlichen Mitglieder für die Sitzungsperiode 2014-2018 berufen, darunter auch unsere Kollegin Ulrike Schuhmacher-Wolz. Herzlichen Glückwunsch!
Weitere Informationen zur TWK finden sie hier.
In Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin hat FoBiG im LExUKon-Projekt die Aufnahme von Schadstoffen aus Lebensmitteln abgeschätzt. Unsere Veröffentlichung zu den Ergebnissen zu polychlorierten Dibenzo-p-Dioxinen und –Furanen (PCDD/F) sowie dioxinähnlichen polychlorierten Biphenylen (dl-PCB) auf Basis neuer Verzehrsdaten aus der Verzehrsstudie II (NVS II) erscheint demnächst in „Food Additives & Contaminants“.
Weitere Publikationen zu den Ergebnissen aus LExUKon zu Blei und Cadmium sind in Vorbereitung. Die Publikation in Food Additives & Contaminants: Part A finden Sie hier.
Die Bewertung endokrin wirksamer Substanzen ist Gegenstand kontroverser Diskussionen. Die EU-Gesetzgebung fordert weitreichende Konsequenzen für endokrine Disruptoren: Im Bereich der Biozide und des Pflanzenschutzes dürfen Produkte, die endokrine Disruptoren enthalten, nicht vermarktet werden. Im Rahmen von REACH können Substanzen mit endokriner Wirkung nach Einzelfallprüfung auf die Kandidatenliste zur Autorisierung gesetzt werden. Einheitliche Definitionen und Bewertungskriterien liegen in der EU bislang nicht vor. Das Ziel, solche bis Ende 2013 zu erarbeiten wurde auf Oktober 2014 verschoben. Der Arbeitskreis Regulatorische Toxikologie der Deutschen Gesellschaft für Toxikologie (DGPT) nimmt dieses Thema in seinem nächsten Advanced Course in Toxicology am 31. März 2014 auf, der im Vorfeld der Jahrestagung der DGPT in Hannover stattfindet. FoBiG präsentiert Ergebnisse aus einem aktuellen Projekt.
Das Programm zur Veranstaltung und das Anmeldeformular zum Advanced Course in Toxicology finden Sie hier.