Aktuelles

FoBiG hat ein neues Projekt im Auftrag von Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) begonnen.

Vektor-assoziierte Erkrankungen des Menschen, wie z.B. die Lyme-Borreliose, stellen ernsthafte Erkrankungen dar. Das Auftreten entsprechender Vektoren (begrenzt auf Gliederfüßer wie z.B. Mücken und Zecken) in Deutschland kann möglichweise durch den Klimawandel, aber auch durch andere Faktoren, beeinflusst sein und ist daher für die öffentliche Gesundheit und den Arbeitsschutz ein wichtiges Thema.

Die aktuelle Recherche von FoBiG hat zum Ziel, die in Deutschland zugänglichen relevanten Biozidprodukte und behandelte Waren, welche es zum Schutz vor Vektoren gibt, zu ermitteln und Trends zu deren Mengen aus den letzten 10 Jahren zu erfassen. Die Recherche wird abgerundet durch die Suche nach existierender Literatur zur Exposition von Beschäftigten gegenüber diesen Produkten und behandelten Waren bei deren Verwendung und weltweit eingesetzten Arbeitsschutzmaßnahmen zum Schutz vor den Vektoren.

Der Abschlussbericht zum Projekt wird im zweiten Halbjahr 2025 erwartet.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

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Dr. Karin Heine

Seit einigen Jahren arbeitet die Europäische Kommission daran, Emissionen aus Bauprodukten einheitlich bewerten zu lassen, um europaweit einheitliche und tragfähige Kriterien für den Verbraucherschutz bereitstellen zu können. Zu diesem Zweck werden Werte des "lowest concentration of interest" oder kurz EU-LCI-Werte abgeleitet. Wie berichtet war FoBiG bereits in der Vergangenheit immer wieder bei der Ableitung dieser Werte beteiligt. Nun ist wieder ein neuer Bericht erschienen, in dem fünf Stoffe begutachtet wurden: 2,6-Di-tert-butyl-4-Methylphenol (BHT), Benzylalkohol, Dipropylenglycolmethylether (DPGME), n-Butylacrylat und 2-Ethylhexylacrylat. Die Beiträge von FoBiG beziehen sich auf Benzylalkohol und DPGME. Das Ergebnis ist hier veröffentlicht.
Weitere Hintergrundinformationen zu EU-LCI-Werten finden sich auch beim UBA.

17. Dezember 2024
Das Jahr 2024

Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu und wir blicken auf interessante Entwicklungen zurück, die uns in der Zukunft beschäftigen werden. Neben anderen Elementen der EU-Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit werden die neuen Gefahrenklassen der CLP-Verordnung in den kommenden Jahren die (Neu-) Bewertung zahlreicher Chemikalien erfordern, ebenso wie der neue Rechtsrahmen für Substanzen, die in Trinkwasserkontaktmaterialien eingesetzt werden. Bevor wir uns diesen und weiteren spannenden Aufgaben widmen, möchten wir uns bei allen Freunden/-innen, Geschäftspartnern/-innen und Kunden/-innen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken.

Das FoBiG-Team wünscht Ihnen und Euch erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr 2025!

Die lange erwartete Aktualisierung der CLP Leitlinien  ist seit November 2024 auf der ECHA-Homepage verfügbar. Statt wie bisher alle Informationen in einem Dokument zu finden, hat die Integration der neuen Gefahrenklassen (endokrine Disruptoren  mit Wirkung auf die Gesundheit des Menschen bzw. der Umwelt; persistente Stoffe - PBT/vPvB und PMT/vPvM) eine Aufsplittung in fünf Einzeldokumente notwendig gemacht. Damit stellt die ECHA kurz vor der Deadline 1. Mai 2025 für ab dann neu auf den Markt gebrachte Stoffe die notwendigen Leitlinien zur Einstufung zur Verfügung. Auf wichtige Überarbeitungen der Abschnitte zu bereits bestehenden Gefahrenklassen, wie z.B. die Aufnahme der OECD Guideline No. 497 „Defined Approaches on Skin Sensitisation“ müssen wir immer noch warten.

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Dr. Ulrike Schuhmacher-Wolz

Epoxidharzsysteme sind mit die häufigsten Auslöser berufsbedingter allergischer Hauterkrankungen. Neben den Harzen tragen auch weitere Inhaltsstoffe, wie z. B. einige Reaktivverdünner, zu der kontaktsensibilisierenden Wirkung bei. Die sensibilisierende Wirkstärke der Inhaltsstoffe kann variieren und wurde von FoBiG in verschiedenen DGUV geförderten Projekten untersucht (DGUV FP-0324, FP-0384 und FP-0451). In der neuen DGUV Veröffentlichung sind Informationen zum sicheren Umgang mit Epoxidharzsystemen dargestellt. Sie beinhaltet generelle oder auf Tätigkeitsfelder zugeschnittene technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen bei Arbeiten mit Epoxidharzsystemen. Als Teil der Prüfung von möglichen Substitutionen wird auf den von FoBiG entwickelten EIS-Gemischerechner hingewiesen.

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Dr. Karin Heine

Materialien, die mit Wasser für den menschlichen Gebrauch in Berührung kommen, müssen gewisse Mindestanforderungen erfüllen. Zur Herstellung dieser Materialien dürfen daher nur Substanzen (als Ausgangsstoffe, Zusammensetzungen und Bestandteile) verwendet werden, die auf den entsprechenden Positivlisten stehen. Im April 2024 wurden gemäß der Anforderungen nach Paragraph 11 der Trinkwasserrichtlinie die Rechtsakte zur Festlegung der Positivlisten, der Informationsanforderungen und des Verwaltungsverfahrens zur Aktualisierung der europäischen Positivliste veröffentlicht. Ab Ende 2025 wird es möglich sein, die ECHA über die Absicht zu informieren, Änderungen an den europäischen Positivlisten vorzuschlagen. Ab Ende 2026 können Anträge auf Änderung (einschließlich Anträge zur Ergänzung oder Streichung) der europäischen Positivlisten bei der ECHA eingereicht werden. Wir unterstützen Sie gerne bei Fragen, der Erstellung der Anträge und der Planung für zukünftige Anträge.

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Dr. Ulrike Schuhmacher-Wolz

Auf Einladung des Arbeitskreises „Chemikalienbewertung“ der Fachgruppe „Umweltchemie und Ökotoxikologie“ der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) stellte Jan Oltmanns auf der Arbeitskreissitzung am 18.4.2024 die zusammen mit RPA Europe erstellte Studie zu Datenanforderungen und Risikobewertungsmethoden für die EFSA vor (s. „Aktuelles“ vom 8.1.2024). Eine Zusammenfassung des Vortrags findet sich im Heft 2/2024 der „Mitteilungen der Fachgruppe Umweltchemie und Ökotoxikologie“, das hier heruntergeladen werden kann.

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Jan Oltmanns, MSc, PgDip

Die Bewertung und Kennzeichnung von Materialausgasungen aus Bauprodukten in die Raumluft ist die Grundlage für tragfähige Kriterien zum Verbraucherschutz auf diesem Gebiet. Um sich europaweit auf einheitliche Werte beziehen zu können, hat die Europäische Kommission in den letzten Jahren begonnen, harmonisierte Einstufungen erheben zu lassen. Das Umweltbundesamt (UBA) unterstützt auf deutscher Ebene diese Bestrebungen und hat über die letzten Jahre bereits mehrere Gutachten in Auftrag gegeben, harmonisierte LCI-Werte (Werte der „Lowest concentration of interest“) zu entwickeln. An mehreren dieser Gutachten war FoBiG beteiligt. Der neuste Bericht zu den Stoffen β-pinene, other terpenes, pentanols, 5-chloro-2-methyl-4-isothiazolin-3-one (CIT) and 2-methyl-4-isothiazolin-3-one (MIT) wurde gerade veröffentlicht. FoBiG hat den Stoffbericht zu CIT und MIT erstellt und den EU-LCI-Wert für diese Stoffe abgeleitet. 

Hintergrundinformationen zu EU-LCI-Werten finden sich auch beim UBA.

FoBiG hat zusammen mit RPA Europe S.R.L. in einem Projekt für die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die Datenanforderungen und Risikobewertungsmethoden für Chemikalien in zahlreichen Regelungsbereichen zusammengestellt und miteinander verglichen. Hierzu wurden u.a. die Bereiche REACH-Chemikalien, Biozide, Pflanzenschutzmittel, Kosmetika, Lebens- und Futtermittelzusatzstoffe sowie Human- und Veterinärarzneimittel eingehend untersucht. Das Projekt stellt umfangreiche Daten bereit, arbeitet mittels vergleichender Analysen Unterschiede zwischen Regelungsbereichen beispielsweise hinsichtlich der Testanforderungen und Bewertungsmethoden heraus und nennt exemplarisch Harmonisierungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse können als Grundlage für die weitere Umsetzung des in der EU-Chemikalienstrategie formulierten Ziels „One Substance – One assessment“ dienen. Der umfangreiche Projektbericht, einschließlich detaillierter tabellarischer Datenzusammenstellungen, wurden kürzlich von der EFSA publiziert.

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Jan Oltmanns, MSc, PgDip

18. Dezember 2023
Wieder einmal

geht ein Jahr zu Ende, in dem wir uns mit vielen interessanten Projekten beschäftigen konnten, z.B. für die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, die Europäische Kommission, aber auch für viele (und oftmals langjährige) Kunden aus verschiedenen Industriebereichen. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Freunden/-innen, Geschäftspartnern/-innen und Kunden/-innen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken.

Das FoBiG-Team wünscht Ihnen und Euch erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr 2024!

13. Oktober 2023
Betriebsausflug 2023

Unser diesjähriger Betriebsausflug führte in die Vergangenheit der Metallindustrie. Ein ehemaliger Kumpel gab uns aus erster Hand Einblick in das Weltkulturerbe Völklinger Hütte bei Saarbrücken. Wir waren beeindruckt von dieser Arbeitswelt nicht lang vergangener Tage.

Deutsche Cricket Meisterin

Unsere Mitarbeiterin Anne Bierwisch ist mit der Spielgemeinschaft BW-United im August Deutsche Meisterin in der Cricket-Bundesliga geworden. Im Finale gewann BW-United gegen Bayer Uerdingen deutlich mit 180 Runs gegenüber 87 Runs, wobei Anne beim Schlagen 66 Runs aus 49 zugeworfenen Bällen beisteuerte und dafür als Spielerin des Spiels ausgezeichnet wurde. Wir gratulieren herzlich!