Aktuelles

FoBiG beschäftigt sich in einem von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) geförderten Forschungsvorhaben mit der Weiterentwicklung der RCP-Methodik (RCP = reciprocal calculation procedure) zur Bewertung von Lösemittelkohlenwasserstoffgemischen am Arbeitsplatz (Pflaumbaum et al., 2008a,b). In Absprache mit relevanten Gremien, der herstellenden Industrie und Vertretern des Instituts für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) findet eine Überprüfung der bisherigen Gruppengrenzwerte statt, und - falls nötig - eine Neuordnung der Gruppen  mit angepassten Gruppengrenzwerten.  Interessierte Akteure, die ggf. neuere toxikologische Daten zu kohlenwassersstoffhaltigen Lösemitteln innehaben, werden eingeladen, diese Daten in die Neubewertung mit einfließen zu lassen.

Eine überarbeitete und übersetzte Ausgabe des Lehrbuchs Regulatorische Toxikologie (Hrsg. F-X. Reichl, M. Schwenk) ist nun beim Springer-Verlag erschienen. Es enthält mehrere Beiträge von FoBiG-MitarbeiterInnen (Karin Heine, Martin Hassauer und Klaus Schneider) zu Themen wie Referenzwerte, Beurteilung der Datenqualität und Extrapolationsfaktoren.

In der Zeitschrift  "Arbeitsmedizin – Sozialmedizin – Umweltmedizin" (ASU) ist unter Mitwirkung von FoBiG Mitarbeitern in der April-Ausgabe ein Artikel erschienen. Er beschäftigt sich mit dem Allergierisiko von Expoxidharzinhaltsstoffen und erfolgversprechenden Schutzmaßnahmen, um die Erkrankungszahlen vor allem nach beruflicher Exposition im Bausektor zu senken. Zum Inhalt der Zeitschrift geht es hier.

Unsere Veröffentlichung zu den Ergebnissen für Blei aus dem LExUKon-Projekt in Zusammenarbeit mit dem BfR erscheint demnächst in „Food Additives & Contaminants“.
Die Vorabpublikation finden Sie hier.

In Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin hat FoBiG im LExUKon-Projekt die Aufnahme von Schadstoffen aus Lebensmitteln abgeschätzt. Unsere Veröffentlichung zu den Ergebnissen für Cadmium auf Basis neuer Verzehrsdaten aus der Verzehrsstudie II (NVS II) erscheint demnächst in „Food Additives & Contaminants“.
Die Vorabpublikation in Food Additives & Contaminants: Part A finden Sie hier.